Aquarelle
Im eigenen Garten Aquarelle zu malen ist wie Blumenpflücken. Ein Duft, ein Hauch, Kontraste setzen, das Weiß des
Aquarellkartons, mal pur, mal durchscheinend unter einer Ahnung von Farbe, hervorgehoben durch klares setzen
von dunklen Schatten. Die dunklen Räume dazwischen tragen die Höhe des Lichts. Tiefe erreichen, Bewegung im
dreidimensionalen Raum durch perspektivische Linienführung.
Wasserspiele -
Bewegtes Wasser - Eine Unzahl sich ständig ändernder Strukturen, sich in ähnlicher Form wiederholend.
Nuancen von Farbtönen, gleich einer Symphonie. Das Prickeln, plätschernd, sprühend, tosend, sich brechen, gurgelnd in die
Tiefe stürzen und leise dahinfließen.
Eine unendliche Aufgabe dieses Wunderwerk der Schöpfung mit dem Auge zu erfassen oder verstehen zu wollen.
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