In dem Höhlengleichnis von Plato beschreibt dieser, wie Menschen in einer Höhle die gesehenen Schatten
für die Realität halten, da sie das Licht und die Wirklichkeit in ihrem Rücken nicht erkennen können.
Der heutige Mensch lebt auch mit solchen Schattenbildern, die ihm per Television als Realität vorgegaukelt werden.
Die Warheit aber, so denkt die Künstlerin findet man eher in der eigenen Seele, im Unbewußten, das uns den Zugang zu
den Urbedürfnissen der Menschheit öffnet. Bilder zu malen ist ein Weg diese unbewußten Dinge sichtbar zu machen,
gleich einer Reise zu unseren Sehnsüchten. Sich spielerisch an die Leinwand zu wagen, den Pinsel tanzen zu lassen,
bis er zu einem spricht läßt Bilder entstehen, wie " Die Kälte" die die empfundene Einsamkeit wiederspiegelt.
Die neuen Gemälde Yvonne Wasmanns erzählen von der Suche nach menschlicher Wärme, der Melancholie des Lebens,
dem Glück und der Verzweiflung. Sie sind Lichter und Schatten, die die inneren Bilder einer Künstlerseele offenbaren.
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